Anuga 2011: Großes Interesse an österreichischer Heumilch

Anuga 2011: Großes Interesse an österreichischer Heumilch

Das Fachpublikum bei der Anuga 2011 in Köln informierte sich umfassend über die ursprünglichste Form der Milcherzeugung – Österreichische Heumilchverarbeiter ziehen positive Messe-Bilanz

Bei der Anuga 2011 in Köln informierten sich 155.000 Fachbesucher aus 180 Ländern über die neuesten Lebensmitteltrends. Großes Interesse des Fachpublikums sowie der Vertreter des Lebensmittelhandels weckte dabei der Auftritt der österreichischen Heumilchwirtschaft. „Auf unserem Messestand herrschte sehr gute Nachfrage nach den Besonderheiten der österreichischen Heumilchwirtschaft und den vielfältigen Premiumprodukten“, erläutert Andreas Geisler von der ARGE Heumilch. „Auf positive Resonanz stieß unter anderem unser Heumilch-Regulativ.“ Die rund 8.000 österreichischen Heumilchbauern arbeiten als einzige weltweit nach einem strengen Regulativ, dessen Einhaltung von unabhängigen, staatlich zertifizierten Stellen kontrolliert wird. Nur Produkte mit dem Heumilch-Logo erfüllen diese sehr strengen Bestimmungen.

Österreichs Heumilchkühe werden der jeweiligen Jahreszeit gemäß gefüttert. Nahrungsquelle im Sommer sind bis zu 50 verschiedene Arten von Gräsern und Kräutern auf den heimischen Wiesen, Weiden und Almen. Im Winter werden die Kühe mit Heu und mineralstoffreichem Getreideschrot versorgt. Futter aus Silage wie vergorenes Gras oder Mais ist strengstens verboten.

Auch die Aussteller der ARGE Heumilch zogen eine positive Messebilanz. „Das Interesse an den Unternehmen war außerordentlich groß. Die heimischen Heumilchverarbeiter nutzten die Weltleitmesse für die Lebensmittelbranche, um interessante Kontakte zu knüpfen“, sagt Geisler.

Erfolg bei Innovationswettbewerb
Die hohe Qualität der österreichischen Heumilchwirtschaft spiegelte sich auf der Anuga auch beim internationalen Innovationswettbewerb TASTE_11 wider. Die Käserebellen GmbH wurde für ihren Heumilch-Camembert von der internationalen Fachjury prämiert. Insgesamt bewarben sich 500 Aussteller mit 1.200 Produkten bei diesem Wettbewerb.

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