ARGE Heumilch: Intermopro brachte durchwegs positive Resonanz

ARGE Heumilch: Intermopro brachte durchwegs positive Resonanz

Die ARGE Heumilch Österreich erhielt auf der unlängst zu Ende gegangenen Lebensmittel-Fachmesse Intermopro in Düsseldorf durchwegs positive Rückmeldungen. „Die Heumilch wird immer mehr zum Thema – auch im Ausland“, stellt Andreas Geisler fest, der die Vermarktungsoffensive der Arbeitsgemeinschaft koordiniert.


Heumilch-Käse im Fokus
„Vor allem unsere Käsespezialitäten sind bei den Messebesuchern sehr gut angekommen und haben großes Interesse geweckt“, sagt Geisler. Daher fokussiere man die Aktivitäten in den Exportmärkten auch ganz klar auf die gelbe Palette. Der Erfolgslauf der österreichischen Heumilch-Bemühungen hat mittlerweile Nachahmer im Ausland gefunden, die sich in Düsseldorf ebenfalls präsentierten. Geisler: „Auch Hersteller aus anderen Ländern bieten Produkte aus Heumilch an und stellen diesen besonderen Rohstoff in den Kommunikationsmittelpunkt.“ Sorgen bereite ihm das allerdings keine. „Wir haben diese Nische als Erster besetzt. Außerdem ist Österreich der Heumilch-Europameister. Wir haben bereits über 400 verschiedene Produkte in den heimischen Regalen, die mit dem Logo der ARGE Heumilch ausgezeichnet sind. Das ist die größte Warenvielfalt an Heumilch-Produkten europaweit“, macht Geisler deutlich.

Die ursprünglichste Form der Milchwirtschaft
Bei der Heumilch handelt es sich um die ursprünglichste Form der Milchgewinnung, denn die Fütterung der Kühe wird der jeweiligen Jahreszeit angepasst. Nahrungsquelle im Sommer sind bis zu 50 verschiedene Arten von frischen Gräsern und Kräutern auf den heimischen Wiesen bzw. Almen. Im Winter werden die Kühe mit Heu und mineralstoffreichem Getreideschrot gefüttert. Gärfutter wie Silage ist strengstens verboten.

Über die ARGE Heumilch
Die Arbeitsgemeinschaft vereinigt rund 8.000 heimische Heumilchlieferanten sowie mehr als 60 Molkereien und Käsereien. Hauptproduktionsgebiete der Heumilch sind Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich sowie die Steiermark. In Österreich liegt der Heumilchanteil an der Gesamtproduktion bei 15 Prozent, in Europa bei lediglich drei Prozent.

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