Bestes Heu Österreichs bei Heugala 2013 ausgezeichnet

Bestes Heu Österreichs bei Heugala 2013 ausgezeichnet

Eine Expertenjury kürte die Heubauern in sechs Kategorien. Die Sieger wurden bei der Heugala in Kitzbühel prämiert. Die beste Beschaffenheit des Grundfutters ist Grundlage für die Herstellung von hochqualitativen Milch- und Käsespezialitäten.

Kitzbühel verwandelte sich am Freitag zum Heu-Mekka: Im Rahmen der Heu-Gala 2013 im Kitzkongress wurden die besten Heuproben österreichischer Heumilchbauern prämiert. Vergeben wurden die Preise in den sechs Kategorien Energieheu, Heu, Grummet, Bodenheu, Ballenheu und Händisch. Mehr als 800 Proben aus ganz Österreich wurden eingesendet und von der sechsköpfigen Expertenjury in puncto Geruch, Gefüge, Farbe und Verunreinigung bewertet.

Als prominente Ehrengäste gratulierten Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich, Tirols Agrar-Landesrat Anton Steixner und Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger den Siegern. In der Kategorie „Energieheu“ setzte sich Johannes Keiler aus Höchst (Vbg.) durch. Die Kategorie „Heu“ ging an Gerhard Dünser aus Dornbirn (Vbg.). Den Sieg in der Kategorie „Grummet“ holte sich Norbert Wirth aus Andelsbuch (Vbg.). Das beste “Bodenheu“ kam aus Gasen (Stmk.) von Willi Schwaiger. In der Kategorie „Händisch“ behauptete sich Franz Geisler aus Tux (Tirol). Und mit seinem „Ballenheu“ überzeugte Christian Meusburger aus Andelsbuch (Vbg.) die Jury.

„Die Produktion von Heumilch zeichnet sich durch Ursprünglichkeit, Qualität und Regionalität aus und ist damit eine Erfolg versprechende Möglichkeit, wie Milchbauern auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten am Markt bestehen können“, erklärte Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich. „Die Aktivitäten der ARGE Heumilch leisten somit einen wichtigen Beitrag, die Wertschöpfung für die Bauern langfristig zu sichern.“

Ausschlaggebend für die besondere Qualität und den Geschmack von Heumilch sei der Pflanzenreichtum in den Regionen, der die Ausgangsbasis für den wertvollen Grundstoff liefere, betonte Berlakovich. „Diese besondere Qualitätsorientierung zahlt sich auch wirtschaftlich für die Bauern aus, die Qualitätsorientierung ist aber überdies für das Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten wichtig.“

Das Heuprojekt, bei dem Heumilch-Bauern die Qualität ihres Futters beurteilen lassen können, wurde von der ARGE Heumilch gemeinsam mit dem Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein sowie den Landwirtschaftskammern der Bundesländer ins Leben gerufen. „Gerade in der Heumilchwirtschaft ist die Beschaffenheit des Grundfutters ein entscheidender Erfolgsfaktor“, sagt Karl Neuhofer, Obmann der ARGE Heumilch. „Hochwertiges und hygienisches, einwandfreies Heu und Grasfutter bilden die Grundlage für die hohe Güte der österreichischen Heumilch.“ Auch in Zukunft werde man den Fokus auf die weitere Verbesserung der Grundfutterqualität legen.

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