Heumilch-Alm beim erfolgreichen HeuART Fest

Rund 7.000 Besucher strömten ins Lammertal zum HeuART Fest und überzeugten sich vor Ort von der hohen Qualität der heimischen Heumilch-Produkte.

Das HeuART Fest in St. Martin im Lammertal hat sich zu einem Fixpunkt im Salzburger Bauernherbst entwickelt. Rund 7.000 Besucher aus ganz Europa strömten in diesem Jahr zur traditionsreichen Veranstaltung, bei der Heu in verschiedensten Varianten im Mittelpunkt steht: von kreativen Heufiguren bis zu Heumilch-Delikatessen. „In unserer Heumilch-Alm präsentierten die Tennengauer Heumilchkäse-Produzenten ihre Spezialitäten, die bei den Besuchern sehr gut angekommen sind“, sagt Karl Neuhofer, Obmann der ARGE Heumilch Österreich.

Bei der Heumilchwirtschaft handelt es sich um die ursprünglichste Form der Milchwirtschaft. Die Kühe ernähren sich im Sommer von Kräutern und Gräsern auf den heimischen Almen, im Winter kommt Heu oder Getreideschrot in den Trog. Futter aus Silage ist strengstens verboten. „Bei der Heumilch handelt es sich um die ursprünglichse Form der Milchgewinnung. Sie ist der optimale Rohstoff für die Käseherstellung. Aufgrund der natürlichen Fütterung kann gänzlich auf Konservierungs- und Zusatzstoffe oder mechanische Behandlung der Milch bei der Käseherstellung verzichtet werden“, erklärt Neuhofer. Bestimmte Spezialitäten wie österreichischer Bergkäse oder Emmentaler dürfen sogar nur aus Heumilch hergestellt werden.

„Veranstaltungen wie das HeuART Fest leisten einen wichtigen Beitrag, die Bevölkerung von den Vorteilen der Heumilchwirtschaft zu überzeugen“, meint der Obmann und ergänzt: „Nur die Heumilchwirtschaft kann die nachhaltige Pflege und Erhaltung der heimischen Grünlandbetriebe, der Bergbauernbetriebe und der Almen garantieren, von der zahlreiche Wirtschaftsbereiche wie der Tourismus profitieren.“

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