Heumilch behauptet sich auf dem schwierigen Milchmarkt

Heumilch behauptet sich auf dem schwierigen Milchmarkt

Hauptversammlung der ARGE Heumilch: Umsatz stieg 2015 um 3,5 Prozent – Beschluss zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit anderen Alpenregionen – EU-Gütesiegel g.t.S. im Fokus der Werbemaßnahmen

Die ARGE Heumilch präsentierte ihren Mitgliedern bei der diesjährigen Hauptversammlung in Hallwang, Salzburg eine positive Bilanz: Der Umsatz von Heumilchprodukten im heimischen Lebensmittelhandel stieg im Vorjahr um 3,5 Prozent auf mehr als 109 Millionen Euro. Bei der weißen Palette legten Heumilchprodukte um 3,8 Prozent zu, bei der gelben Palette um 2,2 Prozent. Zum Vergleich: Der Gesamtmarkt musste ein Umsatzminus von zwei Prozent hinnehmen. Der Absatz von Heumilchprodukten wuchs 2015 um 2,3 Prozent auf fast 42.000 Tonnen. Österreichische Heumilch wurde auch im Vorjahr zu 100 Prozent vermarktet.

„Die heimische Heuwirtschaft konnte der schwierigen Entwicklung auf dem Milchmarkt entgegensteuern. Wir haben darüber hinaus die Grundlage für die Zukunft gelegt“, erklärte ARGE Heumilch-Obmann Karl Neuhofer. „Die gestiegene Nachfrage nach Heumilch erhöht die Wertschöpfung für uns Heumilchbauern, die Verarbeiter und die Vermarkter sowie des Lebensmittelhandels deutlich und ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der österreichischen Heuwirtschaft.“

Positive Wirkung des EU-Gütesiegels g.t.S. nutzen
Die Verleihung des EU-Gütesiegel g.t.S. – garantiert traditionelle Spezialität – an die Heumilch im heurigen März sieht Obmann Karl Neuhofer als weitere Bestätigung der Arbeit der Heumilchbauern und –verarbeiter. Es wurde erstmalig im deutschsprachigen Raum vergeben und steht für einen besonderen Schutz, für noch mehr Qualität und Unverfälschtheit. Um das Potenzial und die positive Wirkung des Gütesiegels für die Heuwirtschaft zu nutzen, setzt Neuhofer gemeinsam mit Heumilch-Koordinator Andreas Geisler auf gemeinsame Aktivitäten mit den Mitgliedern. Heumilch g.t.S. ist auch das Kernstück aller aktuellen Werbemaßnahmen, die Geisler den Mitgliedern im Rahmen der Hauptversammlung vorstellte. Dazu zählen TV-Spots, Plakatwerbung sowie klassische Inserate, jeweils mit Schwerpunktphasen im Frühling, Sommer und Herbst. Ganz im Zeichen des neuen Claims „Heumilch – einfach urgut“ stehen des Weiteren eine Citylight-Kampagne mit muhenden Plakaten in Österreichs Hauptstädten, Gewinnspiele mit attraktiven Preisen, ein Kinderbuch zum Thema Tierwohl sowie ein Rezeptheft.

Heumilch-Vermarktung über die Grenzen hinaus
Auf der Hauptversammlung wurde außerdem ein weiterer Meilenstein für die Heumilch-Vermarktung gesetzt: Die Mitglieder verabschiedeten einen Beschluss für eine mögliche grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Alpenbogen – mit Bayern, Baden-Württemberg, Südtirol, dem Trentino und der Schweiz. Andreas Geisler: „Organisationen aus den Nachbarregionen haben in letzter Zeit verstärkt Interesse an einer Zusammenarbeit gezeigt. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Heumilch noch bekannter zu machen und mit einem einheitlichen Auftritt die Kräfte zu bündeln und Heumilch weiterhin klar zu positionieren.“

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