Wiesen-Bärenklau

Wiesen-Bärenklau

Beschreibung: Der Wiesen-Bärenklau ist eine ausdauernde Halbrosettenpflanze. Er kann bis zu 1,5 m hoch werden und ist tief in der Erde verwurzelt. Charakteristisches Merkmal ist der stark verbreiterte Blattgrund (Ochrea), der die zarten, noch im Wachstum befindlichen Pflanzenteile umhüllt und schützt. Die Blüten sind in schirmförmigen Dolden angeordnet. Die am Rand sitzenden Blüten sind vergrößert (strahlend) und erhöhen so die Attraktivität für bestäubende Insekten. Die Einzelblüten sondern an speziellen Organen reichlich Nektar ab, daher sind sie auch immer von verschiedensten Insekten gut besucht.

Vorkommen: Der Wiesen-Bärenklau wächst gern in frischen, nährstoffreichen Fettwiesen und nimmt bei Überdüngung stark zu, sodass andere Arten verdrängt werden und es zu Reinkulturen kommt.

Wirkung: Die jungen Blätter sind gutes Viehfutter und können auch vom Menschen gekocht als Gemüse gegessen werden. Bereits die alten Griechen setzten die Pflanzen als Wurmmittel und gegen Durchfall ein.

Die Pflanzen enthalten lichtempfindlich machende Furanocumarine. Die Berührung kann bei empfindlichen Menschen Hautrötungen und Entzündungen (Wiesendermatitis) auslösen. Die Symptomatik ist allerdings um vieles schwächer als bei Kontakten mit dem nicht einheimischen Riesen-Bärenklau.