Heumilch-Produkte überzeugen bei deutschem Öko-Test

Heumilch-Produkte überzeugen bei deutschem Öko-Test

Die deutschen Konsumentenschützer untersuchten anhand der Zusammensetzung des Milchfetts, ob die Kühe artgerecht gefüttert werden – Heumilch-Produkte wiesen die höchsten Omega-3-Werte aller getesteten Erzeugnisse auf – Verbraucherschützer heben Gentechnikfreiheit und das Heumilch-Regulativ besonders hervor

Während die Grünfütterung in ganz Europa kontinuierlich zurückgeht, setzen die österreichischen Heumilchbauern auf die artgerechte Fütterung im Jahreslauf.Heumilchkühe ernähren sich im Sommer von Gräsern und Kräutern auf den heimischen Wiesen, Weiden und Almen, im Winter kommt Heu oder Getreideschrot in den Trog. Gärfutter wie Silage ist strengstens verboten. Festgelegt ist diese artgerechte Fütterung im europaweit einzigartigen Heumilch-Regulativ, das von unabhängigen staatlichen Stellen kontrolliert wird.

Hoher Omega-3-Fettsäuren Gehalt

Dass es sich bei der Heumilchwirtschaft um die ursprünglichste Form der Milcherzeugung handelt, untermauert jetzt auch eine aktuelle Untersuchung des deutschen Verbrauchermagazins Öko-Test. Die Konsumentenschützer erhoben anhand der Zusammensetzung des Milchfetts, ob die Kühe artgerecht gefüttert werden. Mit dieser Untersuchung kann die Intensität und Art der Fütterung, insbesondere der Einsatz von Kraftfutter, nachgewiesen werden.

Das Ergebnis: Heumilch-Produkte – darunter der „Alpengipfel Vorarlberger Bergkäse“ und der „Käsehof Würzig-Kräftiger Original Bergkäse“ – erzielten die höchsten Omega-3-Werte. „Bereits Anfang 2011 hat eine Boku-Studie bestätigt, dass Heumilch rund doppelt so viele dieser wichtigen Fettsäuren wie Standardmilch enthält“, sagt Heumilch-Koordinator Andreas Geisler.

Die Tester loben Heumilch-Produkte aufgrund ihrer Gentechnikfreiheit und des hohen Grasanteils im Futtermix. Insgesamt wurden 34 Produkte unter die Lupe genommen, die auf der Verpackung mit artgerechter Fütterung werben. „Alle österreichischen Heumilch-Produkte haben den Test positiv bestanden“, bilanziert Geisler.

< zurück