Heumilch zieht in die Haubenküche ein

Heumilch zieht in die Haubenküche ein

Nachdem die Heumilch die heimischen Lebensmittelregale erobert hat, setzen nun auch Haubenköche wie Joachim Gradwohl, Heinz Reitbauer und Alexander Fankhauser auf die ursprünglichste Form der Milcherzeugung.

Mehr als 50 verschiedene Kräuter und Gräser auf den saftigen Wiesen, Weiden und Almen bilden im Sommer die natürliche Futterquelle für Österreichs Heumilch-Kühe. Im Winter steht wertvolles Qualitätsheu und Getreide auf dem Speiseplan. Das Füttern im natürlichen Jahreslauf und die Artenvielfalt der Pflanzen bilden die Grundlage für die höchste Qualität der Heumilch.

Haubenköche setzen auf Heumilch
Die geschmacklichen Vorzüge, die der ursprünglichsten Form der Milcherzeugung zu verdanken sind, wissen auch Österreichs Haubenköche zu schätzen. Joachim Gradwohl, preisgekrönter Spitzenkoch, ist Genuss-Botschafter der ARGE Heumilch. „Heumilch ist ein unverfälschtes österreichisches Produkt, das für Spitzenqualität und höchsten Genuss steht“, sagt Gradwohl. „In meiner Küche setze ich auf hochwertige regionale Produkte – die Heumilch ist der Star.“ Auch Heinz Reitbauer, Steirereck-Haubenkoch, freut sich über die Bereicherung der Lebensmittelpalette durch die Heumilchprodukte: „Schön zu sehen, dass man sich wieder auf die wahren Werte und Qualitäten besinnt.“ Für den Zillertaler Drei-Haubenkoch Alexander Fankhauser ist die Verarbeitung von Heumilch-Produkten in seiner Küche selbst auferlegtes Gebot. „Ich komme aus dem Herzen einer Heumilch-Region und erlebe förmlich mit, wie naturnah und traditionell Heumilch hergestellt wird. Da kann ich gar nicht anders, als diese außergewöhnlich genussvollen und hochqualitativen Produkte in meiner Küche einzusetzen.“

Spezialitäten auf höchstem Niveau
Besonders gut eignet sich die Heumilch zur Herstellung von Käsespezialitäten. „Heumilch wird nicht umsonst als die ursprünglichste Form der Milchgewinnung bezeichnet. Sie ist der optimale Rohstoff für Premiumkäse. Aufgrund ihrer natürlichen Fütterungsweise kann nämlich gänzlich auf Konservierungs- und Zusatzstoffe sowie eine mechanische Behandlung der Milch bei der Käseherstellung verzichtet werden“, erklärt Andreas Geisler, der die Vermarktungsoffensive der ARGE Heumilch koordiniert. Das Käse-Angebot aus Heumilch umfasst Hart-, Schnitt-, Weich- und Sauerkäse sowie Käse-Spezialitäten aus Ziegen- und Schafmilch. Weitere fixe Bestandteile der Heumilch-Produktpalette sind Trinkmilch, Joghurt, Topfen und Butter.

Vielfach ausgezeichnet
Der hohe Standard der österreichischen Heumilchwirtschaft wurde 2010 bei verschiedenen Qualitätsbewerben nachdrücklich unterstrichen. So gewannen die Käsespezialitäten aus Heumilch bei der Käsiade in Tirol 27 Medaillen, davon sechs Goldene, neun Silberne und zwölf Bronzene. Bei der Käse-Kaiser Gala in St. Wolfgang bei Salzburg gab es einen Käse-Kaiser 2011 in der Kategorie „Schnittkäse g’schmackig“. Bei der traditionellen Prämierung von Käse und Milchprodukten auf der Wieselburger Messe erhielten ARGE-Heumilch-Betriebe gleich zweimal die höchste Auszeichnung – das Kasermandl in Gold. Bei den Käse-Weltmeisterschaften im englischen Birmingham gingen 15 Medaillen an österreichische Käsespezialitäten aus Heumilch – vier Goldene, fünf Silberne und sechs Bronzene.

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