Österreichische Heumilch-Verarbeiter punkten in den USA

Österreichische Heumilch-Verarbeiter punkten in den USA

Einmal Gold und zweimal Bronze – die heimischen Heumilch-Käsereien haben bei den offiziellen Käseweltmeisterschaften in Wisconsin/USA gleich dreimal zu Edelmetall gegriffen. Besonders erfreulich: Auch viele österreichische Kleinsennereien liegen mit ihren Produkten im internationalen Spitzenfeld.

Bei den Käseweltmeisterschaften in Wisconsin/USA wurde die Top-Qualität der österreichischen Heumilchkäse wieder eindrucksvoll untermauert: Die Goldmedaille in der Kategorie „Gereifter Schnittkäse aus Schafsmilch“ ging an die Sennerei Zillertal für ihren „Edelschaf-Schafskäse“, die beiden Bronzemedaillen an die Obersteirische Molkerei: einmal für ihren „Steirischen Bergkäse“ in der Kategorie „Hartkäse“ und einmal für den „Steirischen Bergkäse high-class“ in der Kategorie „Käse aus dem alpinen Raum“. Speziell in dieser Kategorie sind zahlreiche weitere Heumilch-Käsespezialitäten im Spitzenfeld vertreten, darunter Produkte der Sennerei Schnifis, Sennerei Huban, Sennerei Zillertal und Sennerei Sibratsgfäll, der Rupp AG und von Alpenkäse Bregenzerwald.

Großer Erfolg für die kleinstrukturierte Landwirtschaft Österreichs
„Ich freue mich sehr über den Erfolg unserer Verarbeiter beim größten und wichtigsten Bewerb, den es für Käsereien gibt, und gratuliere herzlich“, so Heumilch-Koordinator Andreas Geisler. „Die Medaillen und Spitzenplätze der Produkte beweisen wieder eindrücklich, von welch hoher Qualität die heimischen Heumilch-Spezialitäten sind, und dass diese nicht von der Größe eines Betriebes abhängt.“ Das Ergebnis ist nicht nur ein großer Erfolg für die einzelnen Verarbeiter, sondern auch einer für die kleinstrukturierte Landwirtschaft Österreichs – und damit für die gesamte Heuwirtschaft.

In Wisconsin/USA wurden 2616 Käse aus der ganzen Welt von einer hochkarätig besetzten Jury prämiert. Die Weltmeisterschaft wird alle zwei Jahre ausgetragen, mehr als 2600 Teilnehmer aus zwanzig Ländern waren vertreten. Österreich nimmt bereits seit 1970 daran teil.

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